Akupunktur aus Sicht der Schulmedizin

Akupunktur ist wissenschaftlich schon lange anerkannt

Seit den 1970er Jahren wird Akupunktur in Europa und den USA intensiv wissenschaftlich untersucht. Österreichische Akupunkturpioniere haben Entscheidendes zur Erforschung der Akupunkturwirkung und Anerkennung der Akupunktur geleistet. Besonders zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten liegen im Bereich Akupunktur und Schmerztherapie vor. Man weiß heute, dass das Einstechen der Akupunkturnadeln in genau definierte Punkte zu einer Freisetzung von körpereigenen Botenstoffen (Neurotransmittern) führt, die in der Lage sind Schmerzen und Entzündungen zu lindern. Die Auswahl der verwendeten Akupunkturpunkte erfolgt nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz TCM genannt.

In Österreich wurde Akupunktur als einem der ersten Staaten der Welt bereits 1986 vom Obersten österreichischen Sanitätsrat (OSR) als wirksame Heilmethode bestätigt und besonders bei zahlreichen Schmerzzuständen als mögliche Therapie empfohlen. Immer mehr Schmerztherapeuten behandeln ihre Patienten heute mit der Methode der Akupunktur.
Akupunktur hat den Vorteil, dass es zu keinen oder nur minimalen Nebenwirkungen kommen kann.

Akupunktur am Ohr

Viele leichten bis mittlere Beschwerden kann man oft mit Akupunktur alleine ausreichend lindern. Bei stärkeren Beschwerden ist es oft hilfreich Akupunktur mit Medikamenten zu kombinieren, wodurch die Dosis der Medikamente geringer gehalten werden kann und somit ihre Nebenwirkungen seltener auftreten.
Bei welchen Beschwerden man Akupunktur oft - in Kombination mit chinesischer Kräutertherapie - angewendet werden können, finden Sie unter:
Wann setzt man Akupunktur ein